Unterwegs zu einer Verstandeskultur

Die Aktualität Meister Eckeharts im Spiegel von Vernunft und Verantwortung

 von Claudia Simone Altmeyer
 

 
  


 

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(c) Sic et Non - Forum for Philosophy and Culture (2001) - http://www.cogito.de/sicetnon/artikel/historie/altmeyer.htm

  1. Meister Eckeharts Auffassung von Vernunft
  2. Meister Eckeharts Konzept des gerechten Menschen, des homo iustus, stellt eine autonome Person vor, die kraft ihrer Vernunfterkenntnis zu verantwortungsvollem Handeln fähig ist. Der gerechte Mensch ist einer, der eine Gesinnung verinnerlicht hat, aus der heraus er vernünftig und nutzbringend wirkt, der nicht mit äußeren Werken und Attributen blendet –wenngleich sie nützlich sind –sondern der vor allem mutig, hilfsbereit und gelassen ist. Erich Fromm hat herausgestellt, dass Eckehart als einer der ersten diesen "Unterschied zwischen Haben und Sein" (1) eindringlich und präzise erläutert hat und seine Ethik durchweg im Sein gegründet ist statt im Besitz vieler äußerer Dinge, Ämter, Würden und Werke.

    Doch nicht nur diese Komponente eckehartscher Ethik ist heute wieder aktuell. Es ist vor allem auch die Frage nach einer Kritik der technischen Vernunft, die nur durch eine praktische Vernunft geleistet werden kann, die heute wieder gestellt wird. Dieser praktischen Vernunft als einem Wissen vom Sinn von Handlungen und Gegenständen (zu unterscheiden von der technischen Vernunft als einem Wissen um die Funktion von Handlungen und Gegenständen) ist Eckeharts Auffassung von Vernunft recht nahe. Der Mensch, der durch die Vernunft im Grund der Seele seine Verbundenheit mit allem erfahren hat, kann gar nicht anders, als Verantwortung zu übernehmen: moralisches Handeln ist eine logische Konsequenz seiner Natur als Vernunftwesen. Er muss dies also gar nicht unter religiösen oder gar konfessionellen Gesichtspunkten tun, sondern schlicht aufgrund seiner Verantwortung vor sich selbst als einem, der wesentlich und unabänderlich in viele weltliche Bezüge integriert ist.

  3. Vernunftethik und Verstandesethik
  4. Über die Unterscheidung von Vernunft und Verstand, ihre jeweilige soziale Gewichtung und deren kulturelle Auswirkungen auf uns zurück ist bereits viel gesagt worden. C.F. von Weizsäcker hat als einer von mehreren unlängst diagnostiziert, dass wir zwar eine Art von Verstandeskultur entwickelt, eine Vernunftkultur aber vernachlässigt haben. Um diese Aussage nun richtig zu verstehen, muss man natürlich auch zu den unterschiedlichen Begriffen von Verstand und Vernunft reflektieren. Er erklärt:

    "Verstand ist das Vermögen diskursiver Erkenntnis durch Begriffe. Vernunft ist die Wahrnehmung eines Ganzen. Die moderne Kultur ist eine Willens- und Verstandeskultur." (2)

    Eine verstandesgeprägte Kultur hat Schwierigkeiten, sich selbst, ihrer akzelerierten Entwicklung und ihrer technischen Vernunft Grenzen zu setzen. Grenzen setzen, Handeln limitieren, ist jedoch das Grundanliegen einer jeden Ethik und muss von ihr angegangen werden, und wenngleich auch eine positivistische, verstandesgeprägte Ethik ebenfalls versucht, dieses zu tun, kommt sie doch immer wieder in Rechtfertigungsschwierigkeiten und läuft Gefahr, willkürlich, allzu subjektiv oder anpasslerisch zu werden.

    Um ein Ganzes wahrzunehmen, wie Weizsäcker meint, bedürfe es einer vernunftzentrierten Philosophie, die es "nicht ohne die Essenz von Religion" (3) geben kann. Er meint hiermit natürlich keine Rückkehr zu einer frömmlerischen Innenschau und erst recht zu keiner staatslenkenden Religion –wenngleich wir uns dem Konzept der Gottesstaatlichkeit heute in der Konfrontation mit anderen Kulturen, etwa der islamischen, die diesen Denkansatz durchaus noch verwirklicht oder verwirklichen möchte, stellen müssen – sondern, da solche Visionen mit Recht als dystopisch angesehen werden, eine Rückbesinnung auf den vernünftigen Anteil in der normativen Forderung von Religionen. Dieser kann fernab von konfessionellen oder politischen Bindungen studiert, untersucht, kritisiert und praktiziert werden, als ein "ésprit de finesse", (4) wie Pascal sagt, als ein wertegenerierendes Vernunftdenken, entwickelt werden.

    Wir können nun freilich immer noch Suren, Upanishads oder Psalmen lesen, wenn wir möchten, notwendig ist das aber durchaus nicht zur Wiederentdeckung der Vernunft in der Ethik; notwendig ist nur (das aber ist viel), dass wir den rationalen Kern des Menschenbildes, von dem in Religionen ausgegangen wird, nachvollziehen. Dieser ist trotz aller oberflächlichen Differenzen in den Weltreligionen recht ähnlich: der Mensch ist im Wesentlichen vernünftig und kraft seiner Vernunft sowohl schöpferisch – originell und nicht nur imitierend – und auch eigenständig moralisch handelnd – gewissensorientiert statt nur konditioniert. Die Vernunft als Triebfeder schöpferischen und moralischen Handelns verleiht dem Menschen eine Freiheit, die er in seiner Eigenschaft als Verstandeswesen so nicht hat und die es ihm möglich macht, Sinnzusammenhänge zu erkennen und Entscheidungen eigenständig zu qualifizieren.

  5. Vernunft im Kanon des Mystikers...
  6. Jener Vernunftbegriff, der ein Ganzes sieht und auch, gerade darum, in die Lage versetzt, Grenzen zu setzen, ist meiner Ansicht nach insbesondere bei Eckehart verwirklicht. Mystik ist ohnehin ein Phänomen geistiger Arbeit, das sich auf eine bestimmte Weise mit Seins- und Sinnfragen, Fragen also, die dem reinen Verstandesdenken nicht zugänglich sind und durch ein übergreifendes, Zusammenhänge wahrnehmendes Vernunftdenken besser erschlossen werden können, beschäftigt. (5) Der Mensch ist für den Mystiker in erster Linie ein vernunftbegabtes Wesen und nur als solches überhaupt – Mensch; eine existenzielle Nähe von Mensch und Vernunft (nicht Verstand), die freilich aufgrund der Verwandtschaft von Mystik und Religion nicht verwundern muss. Die Vernunft befähigt ihn dazu, "im Grund der Seele", wie der Mystiker von der meditativen Erkenntnis sagt, die eigene Verbundenheit mit allen Lebewesen, Bildern und Artefakten zu erkennen und deswegen für sie Verantwortung zu übernehmen.

    Eine Kritik der technischen Vernunft, wie sie heute oft nottut, und eine Ethik auch der Fernverantwortung, wie sie Jonas (6) fordert, kann nur auf der Basis einer Verantwortlichkeit entstehen, die aus der vernunftgemäßen Einsicht in die unwiderrufliche Integration in die Welt und die menschliche Gemeinschaft entstehen. Es ist dies wichtig herauszustellen, um Alternativvorschläge zu entkräften, die vielleicht aus einem voreiligen Verständnis von Mystik rühren: Eckehart legt Verantwortlichkeit nahe, keine Beschaulichkeit, vernunftmäßige Einsicht, keinen Pietismus, er erinnert an die Integration, nicht an die egoistische Abspaltung. Jene drei Begriffe – Verantwortung, vernunftmäßige Einsicht und Integration – sind, und müssen es mit logischer Konsequenz auch sein, die Grundgedanken einer Ethik der Vernunft, die heute ein Novum wäre, aber mit Blick auf die Gegenwartsdiskussion ein erforderliches Novum.

  7. ...aber wider christliche Konventionen
  8. Es ist nun aber recht schwierig, eine, sagen wir, orthodox religiöse oder christliche Ethik von dem Genannten, das Eckehart fordert, zu unterscheiden, denn auch wenn sie sich in der Sache unterscheiden, steht fest: oberflächlich betrachtet operieren beide Auslegungen durchaus mit denselben Begriffen: Grund der Seele, Vernunft, Verantwortung. Auch die Dimension des Erfahrens einer metaphysischen Wahrheit (unio mystica) als Grundlage einer Handlungs- und Gesinnungsethik wird von Autoren wie Dorothee Sölle (7) eingehend beschrieben oder von J.B. Metz (8) exemplarisch in der Ordenstradition verwirklicht gesehen. Während Sölle von der Trosterfahrung spricht, die ihr ein Geborgenfühlen im Grund der Seele vermittelt, kommt es Metz eher auf die pragmatische Umsetzung jener Erfahrung, deutlich gemacht in der singulären Lebensform der Ordensbrüder und –schwestern an. Beiden gemeinsam ist, dass sie eine situative oder vorbildhafte Anleitung zum Handeln in der religiösen Erfahrung, sei sie vorrangig emotional geprägt oder aber auch von vernunftgemässen Maximen begründet, suchen und offenbar auch finden.

    Ich möchte jedoch daran erinnern, dass insbesondere der Verantwortungsbegriff, der aus dem konsequenten Denken des Grundes der Seele ableitbar ist, sich deutlich und unmissverständlich von einem orthodox theologischen unterscheidet. Der Mystiker aus Hochheim versteht die meditative Erkenntnis als Aktualisierung der Vernunft, die in jedem Menschen angelegt ist und die ihm seine Würde und Freiheit als eigenständig Urteilender und Handelnder verschafft. Es gibt im Grund der Seele keinen Mittler, kein Zweites, kein Gegenüber; was der Mensch hier erfährt, ist er selbst. Verantwortung bedeutet für Eckehart also keine Verantwortung vor einem persönlich gedachten Gott, auch nicht, wie es pantheistische Strömungen vorschlagen, vor dem wie auch immer prononcierten Göttlichen in allem, sondern Verantwortung in ihrer unmittelbarsten Form –vor sich selbst. Die Grenzen, die der Mensch seinem Handeln setzt, sind vor keinem Gott oder, weitergedacht, vor keinem Staat und keiner Gemeinschaft, sondern nur vor sich selbst zu verantworten. Das bedeutet, dass es keine Lügen, keine Halbherzigkeiten und keine Betrügereien im Hinblick auf die Verantwortung, die Rechenschaft geben kann, denn all das würde keinen anderen treffen oder schädigen, sondern nur den, der diese Fehler begeht.

  9. Moralisches Handeln aus der Vernunft
  10. Die unmittelbare Selbstverantwortung des Menschen im Grund verlangt ein Aktivwerden. Das tätige Leben mit all seinen Aspekten – Produktion, Anteilnahme, Hilfsbereitschaft, Zivilcourage – muss angegangen werden, und zwar auch ohne generellen Unterschied zwischen Männern und Frauen, wohl aber unter Berücksichtigung der unterschiedlichen persönlichen Begabung und der daraus folgenden Spezialisierung.

    Untätigkeit oder Vereinseitigung, wie etwa im stimmungsreichen Rückzug in eine rein kontemplative Innerlichkeit, möchte gerade dieser Mystiker, den Quint als den "gedanklichsten" (9) bezeichnet, letztendlich nicht verwirklicht sehen. Der gerechte Mensch ist existenziell in alle Lebensbezüge integriert; das heißt, es geht ihn an und er muss sich durch eine nützliche Tätigkeit "auswirken", er muss seine Fähigkeiten für sich und andere fruchtbar machen. Dabei verliert er nicht die vernunftgemäße Einsicht, von der er seine Werturteile (die durchaus unzeitgemäß sein dürfen, aber nicht ungegründet) ableitet, und seine prinzipielle Gelassenheit dem Leben gegenüber. Seine Gesinnungsethik ist dabei, wie Quint es schildert, primär von der Erfahrung der mystischen Erkenntnis geprägt und ein Ausfluss derselben:

    "Er setzt aus der unverrückbaren, sicheren Festigkeit seines inneren Ruhepunktes an, und sein Tun und Lassen kann nicht anders als gerecht werden, so wie die Kreislinie gut werden muss, wenn der Zirkel fest in seinem Drehpunkt innehält." (10)

    Gerechtigkeit ist also, analog zur Frommschen Position, hier durchaus kein Besitz, auf den man etwa stolz sein und ein elitäres Bewusstsein gründen könnte, sondern eine Geisteshaltung, die durch die Erfahrung, eins mit allem zu sein, entsteht und Verantwortung und Betroffenheit zeitigt, freilich aber auch immer wieder gegen andere Einflüsse, Zweifel, Mutlosigkeit und Resignation verteidigt werden muss. (11) Verstehen wir die mystische Erfahrung richtig: sie ist kein solipsistisches Sich-Abspalten von Alltagsbezügen, noch ist sie ein Ausnahmeerlebnis einiger Ausgewählter. Sie ist nicht mehr – aber auch nicht weniger – als die grundlegende Selbsterkenntnis des Menschen als einem, der Vernunft hat und diese zu seinem Wohl und Nutzen sinnvoll einsetzen kann. Das moralische Handeln ist eine notwendige Konsequenz aus der Haltung des gerechten Menschen, und es kann durch Beschauung gegengelenkt, aber nicht ersetzt werden.

    Die Welt, das ist das Betätigungsfeld des gerechten Menschen, der seine Bezeichnung erst durch sein Handeln, nicht bereits durch die Reflexion darüber, erwirbt. Es gibt keine andere Welt und es gibt folglich keine Ausflucht vor der Verpflichtung, im besten Sinne vernunftgemäß tätig zu werden. Wenn wir ein griffiges, praxisbezogenes Fazit dieses so pragmatischen Mystikers und seiner Rede vom Grund suchen, dann ist es sicherlich ähnlich. Eine reine Verstandeskultur, die Handlungsvollzüge lediglich technisch nachvollziehen statt im Sinn begreifen und ihre moralische Beurteilung mehrheitsgebunden definieren statt verantwortlich erschließen lässt, ist im Grunde der Natur des Menschen als einem Vernunftwesen fremd.

     

    (1) "Eckhart hat den Unterschied zwischen Haben und Sein mit einer Eindringlichkeit und Klarheit beschrieben und analysiert, wie sie von niemandem je wieder erreicht worden ist... Laut Eckhart ist unser Ziel als Menschen, uns aus den Fesseln der Ichbindung und Egozentrik, d.h. dem Habenmodus, zu befreien, um zum vollen Sein zu gelangen" (Erich Fromm, zitiert nach: Wehr, a.a.O., S.145) (zurück)

    (2) Zitiert nach: W. Bender, a.a.O., S. 23f. (zurück)

    (3) ebenda (zurück)

    (4) vgl. H. Rombach, zitiert nach D. Mieth, "Moral", S. 45: "Auf der Höhe des wissenschaftlichen Rationalismus unterschied Pascal mit Nachdruck zwei Typen des Geistes, den ésprit de géométrie und den ésprit de finesse. Beides sei, nach der vieles antizipierenden Ansicht des großen Mathematikers, selten in einer Person vereint, aber gleichwohl versöhnbar. Pascal hat, zu Beginn einer seitdem widerstandslos weiterrollenden Entwicklung, noch gewahrt, was an produktiven intellektuellen Kräften dem Prozess der Quantifizierung zum Opfer fällt, und den gesunden, "vorwissenschaftlichen" Menschenverstand als Ressource begriffen, die ebenso dem Gebiet der Mathematik zugute kommen könnte, wie umgekehrt. Die Verdinglichung der Wissenschaft in den dreihundert Jahren danach schnitt eine solche Wechselwirkung ab; der ésprit de finesse ist disqualifiziert. Dass der Terminus, in der Wasmuthschen Übersetzung von 1946, mit "Geist des Feinsinns" wiedergegeben wird, zeigt ebenso die schmähliche Zunahme des letzteren wie den Verfall der finesse als des qualitativen Moments von Rationalität." Pascal differiert hier also, vielleicht ähnlich wie Aristoteles, zwischen einer technischen und praktischen Vernunft, zwischen einer (für ihn freilich noch zukünftigen) verstandesmäßigen Technologiekultur und einer vernunftgeprägter Metaebene als Regulativ und Wertmaßstab derselben. Jener scheint heute in der Ethikdiskussion kaum noch vertreten bzw. von dem Übergewicht des ersteren geradezu verdrängt worden zu sein; eine gefährliche Entwicklung, wie sie auch viele Zeitgenossen wie Jonas, von Weizsäcker, aber auch Mittelstrass oder Robert Spaemann, einschätzen. (zurück)

    (5) Vgl. hierzu die treffende Aussage Reiters: "Alles Vernünftige ist somit zugleich als mystisch zu bezeichnen, womit jedoch nur so viel gesagt ist, dass dasselbe über den Verstand hinausgeht, und keineswegs, dass dasselbe überhaupt als dem Denken unzugänglich und unbegreiflich zu betrachten ist." (ders., a.a.O.,S.64) (zurück)

    (6) H. Jonas beschreibt in "Das Prinzip Verantwortung" (Frankfurt a.M. 1979), dass die technologische Entwicklung die Lebensbedingungen des Menschen verbessern soll, es aber keine Rechtfertigung dafür gäbe, den Menschen bei ihrer Expansion einem existenziellen Risiko auszusetzen. Er plädiert für ein Programm der Fernverantwortung, der Folgenabschätzung, bei dem zukünftige Generationen und die Langzeitauswirkungen eingreifender technologischer Veränderungen mit ins Kalkül gezogen werden. (zurück)

    (7) D. Sölle: Die Hinreise. Zur religiösen Erfahrung, Texte und Überlegungen, Stuttgart 1975, S. 43 (zurück)

    (8) J. B. Metz: Zeit der Orden? Zur Mystik und Politik der Nachfolge, Freiburg/Basel Wien 1977, S. 10ff. (zurück)

    (9) Quint, a.a.O., S.49 (zurück)

    (10) Quint, a.a.O., S. 38f. (zurück)

    (11) vgl. hierzu wiederum Reiter: "Wer Eckhart und seine schwierige Lehre vom Seelengrund verstehen will, muss sich zunächst darüber klar werden, dass Erkenntnis für ihn – wie übrigens auch Gerechtigkeit und andere Tugenden – kein bloßes äußeres Annehmen und Übertragen, Aufgreifen und Besitzen, also "Haben" einer Erkenntnis bedeutet, dass dies kein Haben der Resultate im Verstande ohne Bezug zum Wesen des Menschen ist, sonders letztlich ein Seinszustand durch Angleichung des Wesens des Menschen an diese Wahrheit hin bis zur Vereinigung mit ihr." (ders., a.a.O., S 23) (zurück)